DSGVO – die Änderungen mit dem Umgang der Daten

Jeder mag bemerkt haben, dass auf einmal im Spätfrühjahr 2018 viele Unternehmen wellenartig auf einen zugegangen sind, um Zustimmung zu einer neuen Datenschutzvereinbarung zu erhalten. Das war für viele überraschend, da sie plötzlich E-Mails von Firmen erhielten, bei denen sie selbst schon lange nicht mehr aktiv waren.

Der Grund dafür war das Inkrafttreten der DESGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zum 25. Mai 2018. Die Daten der Kunden, selbst wenn es nur um Internetportalen wie beispielsweise Jobbörsen geht, müssen nun gesondert gespeichert werden. Auch dürfen die Kundendaten nur weitergegeben werden, wenn die Kunden dazu einwilligen. Dieses Problem ist im Zuge der Wahlaffäre um Trump in den USA ins Rampenlicht gerückt, weil dies von Facebook nicht ausreichend gemacht wurde. Zudem dürfen die Daten nur weitergereicht werden, wenn es für die Dienstleistung notwendig sei. Beispielsweise ist dies gegeben, wenn die Ware mittels Lieferdiensten wie DHL zugestellt werden müsste. Die Speicherung ist nur zulässig, wenn eine schriftliche Einwilligung vom Kunden vorliegt. Dies ist meist in Form von diversen Zustimmungskästchen auf den Internetseiten umgesetzt, bei denen der Nutzer spezifisch zustimmt. Viele Internetshops haben dies bereits so vollzogen.

Die Unternehmen haben nun die Auflage, die jeweiligen Daten gesondert und für die richtige Dauer zu speichern. Falls ein Unternehmen gegen diese Neuerung der Datenschutz-Grundverordnung verstößt, erwartet es eine hohe Strafe. Dies kann bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des Jahresumsatzes betragen. Das sind hohe Summen, die die Unternehmen zum sensiblen Umgang der Daten anspornen sollen. Dies müssen sie nun machen, selbst wenn ein erhöhter Organisationsaufwand damit verbunden ist.

Fazit zur Änderung der DSVGO

Für den Verbraucher ist diese Änderung hingegen ein deutlicher Fortschritt zu seinen Gunsten, damit sind seine Daten besser vor Missbrauch geschützt ist. Nachteilig und ernüchtern ist allerdings festzuhalten, dass die Zustimmungsklauseln oftmals sehr umfassend formuliert sind. Kaum ein User wird sich die Mühe machen, diese Informationen bis ins Detail zu lesen, bevor er „Weiter“ kickt und somit zu den Inhalten zustimmt.

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