Der klassische Newsletter ist out

Bei der Werbung im Internet sind Newsletter per E-Mail der absolute Klassiker und viele Firmen bieten ihn für ihre Kunden noch heute auf Wunsch an. Zahlreiche Marketing Firmen haben sich darauf spezialisiert, Newsletter ohne ausdrückliche Zustimmung des Empfängers zu versenden. Dafür werden oft Briefkastenfirmen im Ausland verwendet, die behaupten, dass der Nutzer seine Einwilligung zum Empfang, z. B. im Rahmen eines Preisausschreibens, gegeben hat. Andere Dienste setzen auf Geschäftsmodelle, bei denen der Kunde in irgendeiner Form eine Belohnung für den Empfang von Werbebotschaften in seinem E-Mail Postfach erhält. Die bekannten Spam-Versender, die ohne Einwilligung, Newsletter und andere Werbebotschaften verschicken sind außerdem weiterhin aktiv. Nutzer haben sich zunehmend von den Newslettern abgewendet und beachten diese Werbeform immer weniger. Hier einige Gründe:

  • Sicherheitsbedenken

Um Newsletter attraktiv zu gestalten, verwenden die Versender häufig Browsererweiterungen und andere technische Möglichkeiten, um Inhalte darzustellen oder ein Feedback über den Empfang und das Öffnen des Newsletters zu erhalten. Viele Nutzer erhalten dadurch eine Sicherheitswarnung von Antiviren- und anderer Sicherheitssoftware, was diese abschreckt.

  • Viren und Malware

Newsletter wurden in der Vergangenheit oft mit Viren und Malware versendet. Dies geschah absichtlich und unabsichtlich. Nutzer sind daher bei Newslettern sehr misstrauisch geworden.

  • Verbesserte Spam-Filter

Das automatische Ausfiltern von Spam E-Mails ist bei vielen Nutzern inzwischen als Standardeinstellung festgelegt. Viele Newsletter, die erwünscht sind, fallen diesem Filter zum Opfer und werden ihre Empfänger nicht erreichen.

  • Mangelnde Aktualität

Dank Push-Nachrichten auf dem Smartphone und zahlreichen, schnelleren Methoden über aktuelle Angebote informiert zu werden, haben Newsletter ihren Vorteil der Aktualität eingebüßt.

  • Die Flut der erwünschten Newsletter

Viele Nutzer, die sich für einen Newsletter entscheiden und sich dafür anmelden, schaffen es wegen der großen Zahl an anderen Newslettern oft nicht regelmäßig gelesen zu werden.

  • Nutzung anderer Endgeräte

Newsletter, die für einen 20 Zoll Bildschirm optimiert wurden, sind oft auf dem mobilen Endgerät nicht lesbar, weshalb sich viele Nutzer davon abwenden.

  • Die Rechtslage

Die komplizierter werdende Rechtslage verbindet Anmeldung und Newsletter selbst mit vielen kleingedruckten Texthinweisen, die Nutzer abschrecken.

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