Affiliate Marketing bei Casino-Unternehmen

Im Internet Geld zu verdienen ist ein Traum von jedem. Es klingt einfach, wenn man einzelne Erfolgsgeschichten herauspickt. Einfach die Arbeit von zu Hause aus erledigen und der eigene Chef sein, das ist der Traum, der dahinter verborgen ist. Dennoch haben die meisten Internetseiten- oder Blogbesitzer Probleme, alleine schon ihre Ausgaben wieder hereinzubekommen, geschweige denn damit einen Gewinn zu erzielen. Es gibt seit 2007 aber einen großartigen Trend: Großen Unternehmen sind dazu übergegangen, ein Teil ihrer Ausgaben für die Internetwerbung aufzuwenden. Daran zu partizipieren ist jedoch für unbekannte und neue Internetpräsenzen schwierig, da die Unternehmen dieser Gelder nicht willkürlich, sondern wohl überlegt einsetzen. Daran hat sich in den 10 Jahre, in denen diese Form der Werbung schon exisitiert, nichts geändert. Nun gibt es aber neue Verdienstmöglichkeiten wie das Affiliate Marketing, welches beispielsweise Amazon.de als Onlineshop seinen Partnern anbietet. Hierbei müssen die Webseitenbetreiber selber keine Produkte verkaufen, sondern lediglich auf Amazon verlinken. Bei solchen Systemen werden Gelder ausbezahlt, indem die Klicks (Pay per Click – PPC) oder die tatsächlichen Verkäufe (Pay per Sale – PPS) honoriert werden. Zusätzlich kann ebenso vergütet werden, wenn ein Newsletter oder Katalog (Pay per Lead – PPL) bestellt wird.

Neben Amazon gibt es aber auch Online Casinos als attraktive Affiliate Marketing-Partner. Die Zahl der Casinos steigt, da sich der Spieltrend von Slots und Casino Richtung Internet verlagert hat. Diese Tendenz sollten die Homepagebetreiber nutzen. Da der direkte Zugang zum Werbebudget eines Online-Casinos, ähnlich wie bei den oben genannten Großunternehmen, schwierig ist, könnten Affiliate-Portale wie beispielsweise Awin oder Affilinet Alternativen bieten. Diese vereinfachen den Zugang und die Abrechnung. Aber es gibt auch noch offenere kleinere Online-Casinos wie Futuriti Casino, die die direkte Verbindung ermöglichen. Hierbei können die Einnahmen großer sein, da der Zwischenhändler wegfällt.

Die Vor- und Nachteile von Affiliate-Portalen können folgendermaßen zusammengefasst werden:

Vorteile:

  • Einfache Vermittlung
  • Vorschläge von geeigneten Partnerschaften
  • Großer Pool an Partnern
  • Einfache Abrechnung

Nachteile:

  • Gebühren für Zwischenhändler

Entwicklung und Design für Online-Casinos

Ein wichtiger Punkt, der bei der Entwicklung eines Online-Casinos zu beachten ist, ist das Design. Es muss auf die Kunden ansprechend wirken, Vertrauen wecken und zum Konzept des Casinos passen. Ein universelles Design, welches sich für jedes Casino eignet, gibt es nicht. Vielmehr sollte es an das Angebot, an die individuellen Bedürfnisse der Kunden und an die Zielgruppe angepasst werden.

Farbkonzept

Einer der ersten Schritte bei der Entwicklung einer Webseite ist immer die Festsetzung des Farbkonzept. Durch die Wahl unterschiedlicher Farben können beim Besucher unterschiedliche Assoziationen geweckt werden. Schwarz, Weiß, Silber und Gold stehen zum Beispiel für Luxus und sollten verwendet werden, wenn ein hochwertiger Eindruck erzielt werden soll. Ein Beispiel für ein gelungenes, schwarzes Design ist das Casino Epoca, welches mit einem schwarzen Hintergrund und silbernen Akzenten einen gehobenen Eindruck erweckt. Grelle Farben eignen sich, wenn der Spielspaß im Vordergrund stehen soll. Auch Eigenheiten der Zielgruppe sollten beachtet werden. Im fernöstlichen Kulturraum wird die Farbe Rot mit Glück und Erfolg assoziiert. Für eine solche Zielgruppe wäre sie also die ideale Wahl.

Suchmaschinenoptimierung

Bei der Entwicklung eines Online-Casinos sollte immer an die Suchmaschinenoptimierung gedacht werden. Diese ist nämlich viel einfacher umzusetzen, wenn sie von Anfang an ins Konzept eingebaut werde. So sollten Texte zum Beispiel als solche in die Seite integriert werden, damit sie von den Suchmaschinen erkannt und ausgewertet werden können. Texte in Bildern sind zwar für den Besucher schön anzusehen und bieten mehr Designmöglichkeiten, sie sind aber alles andere als suchmaschinenfreundlich. Auch Aspekte wie Seitentitel, Dateinamen und Seitenstruktur sollten schon in der ersten Entwicklungsphase bedacht werden, denn auch sie können eine große Auswirkung auf die Platzierung in den Suchmaschinen haben. Gerade der Seitentitel ist hier von sehr großer Bedeutung, denn er wird später auch in den Suchresultaten bei Google erscheinen. Ist er gezielt gewählt, kann er neue Kunden dazu verleiten, die Seite zu besuchen.

Webseiten mit finanziellen Transaktionen

Abhängig davon, wofür eine Webseite verwendet werden soll, müssen bei der Erstellung unterschiedliche Aspekte beachtet werden. Ein Spezialfall mit besonders hohen Anforderung sind Webseiten auf denen finanzielle Transaktionen stattfinden. Dazu gehören auch die Casinos im Internet, an deren Beispiel wir hier einige der besonderen Anforderungen darlegen möchten.

Vertrauen

Damit eine Webseite wie ein Casino im Internet erfolgreich sein kann, muss sie das Vertrauen der Benutzer gewinnen können. Dies ist keine Aufgabe, die mit einem einzigen Designelement gelöst werden kann, sondern etwas, das sich durch die ganze Webseite zieht. Es beginnt mit einer professionellen Gestaltung und umfasst Aspekte wie die Sicherheit oder die Zertifizierung der Webseite.

Einzahlungen

Damit ein Benutzer in einem Casino im Internet um Geld spielen kann, muss er seine Einsätze an das Casino überweisen können. Üblicherweise wird dabei nicht für jedes einzelne Spiel eine Überweisung getätigt, sondern der Spieler verfügt ein Konto beim Casino, aus welchem die Einsätze gespeist werden und auf welchem die Gewinne deponiert werden.

Die Möglichkeit, Geld an das Casino zu überweisen, muss für den Spieler bequem und vor allem sicher sein. Die meisten Casinos, wie auch das Casino Epoca, bieten hierfür zahlreiche Möglichkeiten. Dazu gehören Einzahlungen mit allen gängigen Kreditkarten wie Visa und Master Card, aber auch Bezahlservices wie Click2Pay, EcoCard, EziPay oder Ukash. Etwas komplizierter umzusetzen, aber bei den Kunden sehr beliebt, sind Einzahlungen per Banküberweisung.

Auszahlungen

Analog zu den Einzahlungen muss ein Kunde auch in der Lage sein, sich die erhaltenen Gewinne, welche auf seinem Konto gutgeschrieben wurden, auszahlen zu lassen. Auch hier sind Sicherheit und Komfort von großer Bedeutung. Viele, der unter den Einzahlungen erwähnten Dienste, ermöglichen auch eine Auszahlung und können damit für diesen Zweck verwendet werden.

Sicherheit

Sicherheit sollte bei einem Kasino im Internet ganz groß geschrieben werden. Dies beginnt damit, dass eine sichere Verbindung über HTTPS angeboten werden sollte. Auch sonst darf das System keinerlei Sicherheitslücken aufweisen.

SEO-Day in Köln

Eine wichtige Veranstaltung für Suchmaschinenoptimierer in der Bundesrepublik Deutschland ist der jährlich stattfindende SEO-Day. Dieser fand dieses Jahr in Köln im RheinEnergieSTADION statt und war ein voller Erfolg. Über 900 Gäste besuchten die Veranstaltung, an welcher 45 Vorträge und Seminare gehalten wurden. Dies alles wohlgemerkt an einem Tag!

Die Besucher des SEO-Day sind eine heterogene Gruppe und so verfügen die einzelnen Teilnehmer zum Teil auch über sehr unterschiedliche Interessen. Vom Webseitenentwickler für ein Großunternehmer über den eingefleischten Hacker bis zum Informatik- oder Marketingstudenten sind hier alle zu finden. Um diese Klientel erfolgreich zu bedienen haben die Veranstalter ein sehr vielseitiges Programm zusammengestellt. Von SEO mit Hilfe von YouTube und Facebook bis hin zu klassischen Themen wie dem Nutzen von Backlinks wird hier alles diskutiert.

Neben dem Tag, der nur einmal im Jahr stattfindet, organisiert der Veranstalter des SEO-Days auch einen SEO-Day Club der interessierten Menschen eine Plattform bietet, über welche sie sich das ganze Jahr über austauschen können.

Neben dem SEO-Day findet dieses Jahr, vom selben Veranstalter organisiert, auch der ExpertDAY/PPC-DAY statt. Er richtet sich an Experten, die bereits über ein sehr großes Wissen verfügen. Dieser Tag unterscheidet sich jedoch stark in der Organisation. So wissen die Teilnehmer vor dem ExpertDAY/PPC-DAY nur das Datum, an welchem die Veranstaltung stattfinden wird. Sie erhalten in letzter Minute Informationen über den Ort, an welchem Sie sich treffen werden. Auch über das Programm wissen sie nichts, sie müssen alles auf sich zukommen lassen.

Die Idee, den ExpertDAY/PPC-DAY auf diese Art zu veranstalten, bringt zwei Vorteile. Zum einen Dient es dem Schutz der Referenten, die oft hochrangige Experten sind. Zum anderen gibt es den Teilnehmern das Gefühl, bei etwas exklusivem und geheimem dabei zu sein. Wer möchte schon nicht Teil einer eingeweihten Elite sein und wie James Bond an einer geheimen Veranstaltung teilnehmen, an der sogar Fotos verboten sind.

Mit Präsenz im Internet zum Erfolg

Facebook ist ohne Zweifel das größte und beliebteste soziale Netzwerk im westlichen Raum. Wenngleich im asiatischen Raum mit Netzwerken wie WeChat auch dort eigene Alternativen existieren, werden diese hierzulande nur am Rande wahrgenommen. Ansonsten konzentriert sich nahezu alles im westlichen Raum ausschließlich auf Facebook. Und das haben mittlerweile auch viele kleine und mittelständige Unternehmen zur Kenntnis genommen und bieten Ihrer Kundschaft einen Mehrwert mit ihrer eigenen Facebook-Fanseite.

Diese Mehrwerte können dabei je nach Unternehmen ganz unterschiedlich ausfallen und unter anderem aus Videos, Bildern und/oder speziellen Sonderangeboten bestehen, welche die Kundschaft auf der Facebook Seite des jeweiligen Unternehmens vorfindet. Hierdurch sollen diese Kunden noch enger an das jeweilige Unternehmen gebunden werden und zu dessen viraler Verbreitung beitragen.

Und hiervon können keineswegs nur große Unternehmen profitieren, sondern unter anderem sogar kleine, ehemals kaum beachtete Restaurants, welche sich durch ihre Präsenz in den sozialen Medien einen gewissen Status erarbeiten können. Dies haben einige Lokale bereits für ihre eigenen Zwecke genutzt und auf diese Weise neue Fans und Gäste aus der ganzen Welt gewonnen, von denen einige erst über die sozialen Medien überhaupt darauf aufmerksam geworden sind.

Großen Anteil daran haben neben den Betreibern der sozialen Netzwerke zudem auch die Hersteller von Smartphones, die es einem heutzutage überall ermöglichen, die verschieden Social-Networks zu nutzen. Und erst die Kameras, über welche diese Smartphones standardmäßig verfügen, haben unter anderem den Erfolg des Fotonetzwerks Instagram erst ermöglicht.

Und selbst dieses Netzwerk wissen einige mittelständische Unternehmen bestmöglich für ihre Zwecke zu nutzen und versorgen ihre Follower stets mit aktuellen Neuigkeiten rund um das eigene Unternehmen. Das können im Falle von Restaurants beispielsweise Bilder der verschiedenen Gerichte im Angebot des Lokals sein, welche einer der Mitarbeiter täglich auf Instagram teilt.

Auch auf diesem Weg ist es Unternehmen somit heutzutage möglich auf sich aufmerksam zu machen und sogar neue Kunden oder Besucher hierdurch zu gewinnen. Und das alleine durch deren Präsenz und Aktivität in den sozialen Netzwerken.

Der klassische Newsletter ist out

Bei der Werbung im Internet sind Newsletter per E-Mail der absolute Klassiker und viele Firmen bieten ihn für ihre Kunden noch heute auf Wunsch an. Zahlreiche Marketing Firmen haben sich darauf spezialisiert, Newsletter ohne ausdrückliche Zustimmung des Empfängers zu versenden. Dafür werden oft Briefkastenfirmen im Ausland verwendet, die behaupten, dass der Nutzer seine Einwilligung zum Empfang, z. B. im Rahmen eines Preisausschreibens, gegeben hat. Andere Dienste setzen auf Geschäftsmodelle, bei denen der Kunde in irgendeiner Form eine Belohnung für den Empfang von Werbebotschaften in seinem E-Mail Postfach erhält. Die bekannten Spam-Versender, die ohne Einwilligung, Newsletter und andere Werbebotschaften verschicken sind außerdem weiterhin aktiv. Nutzer haben sich zunehmend von den Newslettern abgewendet und beachten diese Werbeform immer weniger. Hier einige Gründe:

  • Sicherheitsbedenken

Um Newsletter attraktiv zu gestalten, verwenden die Versender häufig Browsererweiterungen und andere technische Möglichkeiten, um Inhalte darzustellen oder ein Feedback über den Empfang und das Öffnen des Newsletters zu erhalten. Viele Nutzer erhalten dadurch eine Sicherheitswarnung von Antiviren- und anderer Sicherheitssoftware, was diese abschreckt.

  • Viren und Malware

Newsletter wurden in der Vergangenheit oft mit Viren und Malware versendet. Dies geschah absichtlich und unabsichtlich. Nutzer sind daher bei Newslettern sehr misstrauisch geworden.

  • Verbesserte Spam-Filter

Das automatische Ausfiltern von Spam E-Mails ist bei vielen Nutzern inzwischen als Standardeinstellung festgelegt. Viele Newsletter, die erwünscht sind, fallen diesem Filter zum Opfer und werden ihre Empfänger nicht erreichen.

  • Mangelnde Aktualität

Dank Push-Nachrichten auf dem Smartphone und zahlreichen, schnelleren Methoden über aktuelle Angebote informiert zu werden, haben Newsletter ihren Vorteil der Aktualität eingebüßt.

  • Die Flut der erwünschten Newsletter

Viele Nutzer, die sich für einen Newsletter entscheiden und sich dafür anmelden, schaffen es wegen der großen Zahl an anderen Newslettern oft nicht regelmäßig gelesen zu werden.

  • Nutzung anderer Endgeräte

Newsletter, die für einen 20 Zoll Bildschirm optimiert wurden, sind oft auf dem mobilen Endgerät nicht lesbar, weshalb sich viele Nutzer davon abwenden.

  • Die Rechtslage

Die komplizierter werdende Rechtslage verbindet Anmeldung und Newsletter selbst mit vielen kleingedruckten Texthinweisen, die Nutzer abschrecken.

Mehr als nur Facebook und Twitter

Sowohl für Privatleute, die sich in Sozialen Netzwerken austauschen wollen und dort Informationen suchen, wie auch für Firmen, die ihr Unternehmen dort präsentieren wollen und – im besten Fall – neue Kunden gewinnen wollen sind die Zeiten vorbei, in denen man sich dabei auf Facebook und Twitter konzentrieren konnte. Neue Soziale Netzwerke haben sich in den letzten Jahren fest etabliert und sind mehr als nur Nischenanbieter, sondern verfügen über große und interessante Zielgruppen. Obwohl z.B. die Anzahl der Nutzerkonten bei Facebook und Twitter in den letzten Jahren auch in Deutschland immer noch weiter angestiegen sind, verbringen Nutzer dort im Durchschnitt weniger Zeit, vertrauen den Informationen dort weniger und beteiligen sich weniger aktiv daran selbst Inhalte zu posten. Für Werbetreibende und die Manager der Social-Media Konten in Firmen macht es die Sache komplizierter.

Neue Strategien für Werbung in Sozialen Medien nötig

Marketingabteilungen von Firmen aller Größen stellt sich die Frage, wie man mit dem Trend zu neuen und vielfältigeren Sozialen Netzwerken umgehen soll. Auf der einen Seite hat sich die Werbung und die Unternehmenspräsentation in den großen Netzwerken bewährt und eine Ausdehnung auf weitere und neue Netzwerke ist mit erheblicher Arbeit verbunden, auf der anderen Seite ist der tatsächliche Erfolg von Marketingmaßnahmen bei Facebook und Twitter seit langem umstritten. Seine einmal erstellten Texte, Bilder und Videobotschaften einfach bei allen Sozialen Netzwerken einzustellen ist ebenfalls nicht die Lösung, da die Nutzer andere Bedürfnisse an das jeweilige Netzwerk haben und sich die Nutzer dieser Netzwerke bei Alter, Kaufkraft und anderen Faktoren teils deutlich voneinander unterscheiden. Jede Firma muss sich also daran machen die neuen Sozialen Netzwerke zu beobachten und dann entscheiden ob eine Onlinepräsenz bei jedem einzelnen dieser Netzwerke sinnvoll ist oder eben nicht.

Welche neuen Sozialen Medien haben sich inzwischen etabliert?

Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten. Neben den Platzhirschen Facebook und Twitter gelten Snapchat, Instagram und Linkedin inzwischen als wichtig. Aber auch andere Anbieter, wie Sectrets, Shout, happn und Taptalk sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Trend 2018: Augmented Reality

Augmented Reality ist ein wichtiger Trend im Jahr 2018. Dieser hatte schon im letzten Jahr deutliche Gestalt angenommen, aber die Technik hatte bei dem einen oder anderen Anbieter noch Probleme bereitet. Dies hat sich mittlerweile jedoch deutlich geändert und wird sich noch weiterhin verbessern.

Wobei handelt es sich genau bei Augmented Reality? Diese Form ist die Darstellung von Gegenständen in einer realistischen 3D-Form. Möbel, Wohnungen, Autos und vieles mehr lassen sich realistischer und individueller präsentieren. Dabei können die Kunden die Produkte vor einem Kauf intensiver studieren und sehen, ob es zu ihren Vorstellungen wirklich passt. Dies hatte besonders zunächst in der Außen- und Innenarchitektur Platz gefunden. Denn bei diesen Produkten und bei den hohen Preisen handelt es sich um eine große Investition. Das haben die Anbieter bzw. Unternehmer selbstverständlich erkannt und deswegen vermehrt eingesetzt. Schließlich hat dies für den Kunden einen wichtigen Mehrwert, sodass er tiefgründiger das fertige Produkt bereits vorher angezeigt bekommt.

Anbieter bringen dazu Applikationen, sogenannte AR-Anwendungen, auf den Markt, die auf Smartphones heruntergeladen werden können. Innerhalb dieser lassen sich beispielsweise Möbelstücke in der individuellen Umgebung darstellen. So kann sich der Kunde für dieses entscheiden oder nach Belieben an seine Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Er könnte zum Beispiel auch ein Auto in seiner Lieblingsfarbe und mit Zusatzmodulen anschauen. Wenn er noch Details zum Innenleben des Motors braucht, kann er dort ebenso hineinschauen bzw. diesen kleinteilig zerlegen.

Neben den verkaufsfördernden Maßnahmen bereitet das Erlebnis für die Kunden einen echten Spaß. Deshalb sollten Unternehmen Augmented Reality als gezieltes Marketing nutzen. Sie sollten allerdings auch hierbei bedenken, inwieweit ihre Produkte auf solche Anwendungen abgestimmt werden können und auch passend sind. Die Kosten und der Nutzen sollten zuvor abgewogen sein. Eine wirtschaftliche Hilfe kann beispielsweise ein Verleih von virtuellen Brillen sein, falls diese nur sporadisch für Messen oder Präsentationen benötigt werden. Diesbezüglich gibt es erste Verleihanbieter. So können modernste Mittel mit kostenreduzierten Aufwendungen verbunden werden.

Trend 2018: Influencer Marketing

Influencer Marketing kann als einer der wichtigsten Marketingtrends in 2018 gesehen werden. Was hat der Begriff „Influencer Marketing“ auf sich? Mit dieser speziellen Marketingform ist gemeint, dass Produkte oder Dienstleistungen über entsprechende Influencer beworben werden. Zu Influencern gehören einflussreiche Blogger, Instagrammer, YouTuber und Journalisten sowie sonstige Multiplikatoren. Aber auch Stars und Prominente gehören zu diesem Personenkreis. Jene hiesige Personengruppe und deren Einflussnahme waren bislang vorherrschend. Unternehmen nutzten diese berühmten Persönlichkeiten beispielsweise für Werbespots im TV und Radio, um ihre Produkte bekannter werden zu lassen. Dies hat sich hat sich zusehends aufgeweicht und populäre Social-Media-Stars sind hinzugekommen. Beispielsweise hat die italienische Influencerin Chiara Ferragni 12 Millionen Follower auf ihrem erfolgreichen Fashion Blog. Seit neun Jahren betreibt sie diesen mit Namen “The Blonde Salad”. Dies zeigt den Trend, dass sich die Leser- bzw. Hörerschaft von TV und Radio weiter ins Internet verlegt. Weiterhin belegt dies ebenso, dass neue Stars hinzugekommen sind, die circa zehn Jahre zuvor so nicht denkbar gewesen wären. Dieser Trend ist aber nicht ohne Grund so. Zunehmend sind die Fans bzw. die Leserschaft nach den ganzen Fake-Skandalen kritischer geworden. Sie glauben nicht unbedingt und uneingeschränkt allen Informationen. Renommierte Medien werden als wahrheitsnähe Medien respektiert und diesen mehr vertraut.

Für Unternehmen fordert das Influencer Marketing nicht nur eine große Umstellung ihrer Maßnahmen, sondern hat auch gewisse Chancen in dem medialen Wandel von TV zu Internet. Sie können mittels der Influencer trotzdem oder sogar gerade wegen dieser Persönlichkeiten ihre Zielgruppe erreichen. Selbst Nischenprodukte sind so leichter zu platzieren und können ebenso von den potentiellen Kunden wahrgenommen werden. Studien unter den Followern belegen, dass mit diesen Marketing- bzw. Werbemaßnahmen die klassischen Marketingeffekte erzielt werden können:

– Gewinnung von Aufmerksamkeit für Produkte und Dienstleistungen

– Markenbekanntheit wird gesteigert

– Verbesserung der zentralen Imagedimensionen

– Schaffung konkreter Handlungsimpulse in Form von Kauf oder Weiterempfehlung

Neben diesen Influencern darf allerdings eine wichtige Influencer-Gruppe nicht unerwähnt bleiben: Immerhin gehört die Familie und der Freundeskreis weiterhin zu einem starken Beeinflussungsfaktor dazu.

DSGVO – die Änderungen mit dem Umgang der Daten

Jeder mag bemerkt haben, dass auf einmal im Spätfrühjahr 2018 viele Unternehmen wellenartig auf einen zugegangen sind, um Zustimmung zu einer neuen Datenschutzvereinbarung zu erhalten. Das war für viele überraschend, da sie plötzlich E-Mails von Firmen erhielten, bei denen sie selbst schon lange nicht mehr aktiv waren.

Der Grund dafür war das Inkrafttreten der DESGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zum 25. Mai 2018. Die Daten der Kunden, selbst wenn es nur um Internetportalen wie beispielsweise Jobbörsen geht, müssen nun gesondert gespeichert werden. Auch dürfen die Kundendaten nur weitergegeben werden, wenn die Kunden dazu einwilligen. Dieses Problem ist im Zuge der Wahlaffäre um Trump in den USA ins Rampenlicht gerückt, weil dies von Facebook nicht ausreichend gemacht wurde. Zudem dürfen die Daten nur weitergereicht werden, wenn es für die Dienstleistung notwendig sei. Beispielsweise ist dies gegeben, wenn die Ware mittels Lieferdiensten wie DHL zugestellt werden müsste. Die Speicherung ist nur zulässig, wenn eine schriftliche Einwilligung vom Kunden vorliegt. Dies ist meist in Form von diversen Zustimmungskästchen auf den Internetseiten umgesetzt, bei denen der Nutzer spezifisch zustimmt. Viele Internetshops haben dies bereits so vollzogen.

Die Unternehmen haben nun die Auflage, die jeweiligen Daten gesondert und für die richtige Dauer zu speichern. Falls ein Unternehmen gegen diese Neuerung der Datenschutz-Grundverordnung verstößt, erwartet es eine hohe Strafe. Dies kann bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des Jahresumsatzes betragen. Das sind hohe Summen, die die Unternehmen zum sensiblen Umgang der Daten anspornen sollen. Dies müssen sie nun machen, selbst wenn ein erhöhter Organisationsaufwand damit verbunden ist.

Fazit zur Änderung der DSVGO

Für den Verbraucher ist diese Änderung hingegen ein deutlicher Fortschritt zu seinen Gunsten, damit sind seine Daten besser vor Missbrauch geschützt ist. Nachteilig und ernüchtern ist allerdings festzuhalten, dass die Zustimmungsklauseln oftmals sehr umfassend formuliert sind. Kaum ein User wird sich die Mühe machen, diese Informationen bis ins Detail zu lesen, bevor er „Weiter“ kickt und somit zu den Inhalten zustimmt.